
Heute Abend - perfekt getarnt! - sieht das Nest von weitem leer aus, denn die Eier leuchteten immer. In dem scheinbar verlassenen Nest. Die Austernfischermutter hockt in sicherer Entfernung. In der einbrechenden Nacht. Sie kennt mich mittlerweile. Und lässt mich gucken. Sie guckt auch. Wir gucken alle. Das ist wie Schlangestehen. Jeder hinter dem andern her, mit heißem Atem im Nacken. Jeder über des andern Schultern. Wehe er tut etwas Unrechtes!
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