Die Uferschnepfe war schon des öfteren hier zu Gast (siehe blog vom 1. Februar diesen und vom 18. März letzten Jahres). Aber noch nie im Herbst, noch nie in der Nacht und noch nie mit ihrem polnischen Namen: Rycyk.
Szlamnik hingegen, Szlamnik Zwyczajny ist die Pfuhlschnepfe. Bąk Zwyczajny die Rohrdommel. Kwokacz der Grünschenkel und Kulik Wielki der Große Brachvogel. Großer Gott im Himmel, was für himmlische Vogelnamen und Flügelschlagwörter!
Donnerstag, 7. November 2013
Mittwoch, 6. November 2013
Pärt 5
Pärt 1 bis 4 siehe August diesen Jahres. Gestern Abend hörte ich das Konzert, das wir am 10.8. in Hamburg ausgelassen hatten. Die O-Antiphonen mit dem Cello8ctet Amsterdam. Pärts sämtliche Kompositionen für acht Celli. Wunderbar, auch im Radio. Gespickt - wie ein Braten mit reinem Fett - mit Anekdoten aus seinem Leben, erzählt von Nora, da Arvo nicht gerne spricht.
Dienstag, 5. November 2013
Sandklaffmuscheln
Im Sandwatt vor Büsum liegen bei ablaufendem Wasser die Sandklaffmuscheln an der Oberfläche. Sehr zur Freude der Austernfischer und Alpenstrandläufer. Aber Naturschützer warnen. Immer mehr Sedimente würden weggespült, Priele vermehrt wandern. Die Muscheln können sich nicht mehr in den Sand eingraben. Denn der fehlt.
Der Sand fehlt, weil die Familienlagune entwässert wird, damit den Badegästen beste Wasserqualität zur Verfügung steht. Der Wasseraustausch durch die Schleusen in der Perlebucht greift in die Natur ein. Das auslaufende Wasser schwemmt den Sand weg. Auf Sylt, sagt ein Wattführer, wird für viel Geld Sand herangeschafft, um die Sedimente zu erhalten. In Büsum hingegen hätte man besten Sandboden, gehe aber fahrlässig damit um. Die freiliegenden Sandklaffmuscheln zeigen, wie sehr sich das Ökosystem verändert.
Der Sand fehlt, weil die Familienlagune entwässert wird, damit den Badegästen beste Wasserqualität zur Verfügung steht. Der Wasseraustausch durch die Schleusen in der Perlebucht greift in die Natur ein. Das auslaufende Wasser schwemmt den Sand weg. Auf Sylt, sagt ein Wattführer, wird für viel Geld Sand herangeschafft, um die Sedimente zu erhalten. In Büsum hingegen hätte man besten Sandboden, gehe aber fahrlässig damit um. Die freiliegenden Sandklaffmuscheln zeigen, wie sehr sich das Ökosystem verändert.
Montag, 4. November 2013
135. Mahnwache in Meldorf
18:00-18:30 Südermarkt, bereits im Stockdunkeln
Meldorfer Mahnwache für den sofortigen Atomausstieg
Die Nachrichten aus Fukushima sind alles andere als erfreulich:
http://www.n-tv.de/politik/Politiker-nimmt-Fluechtlingen-Hoffnung-article11656246.html
Der Professor schon wieder auf dem Weg zum Flughafen.
Meldorfer Mahnwache für den sofortigen Atomausstieg
Die Nachrichten aus Fukushima sind alles andere als erfreulich:
http://www.n-tv.de/politik/Politiker-nimmt-Fluechtlingen-Hoffnung-article11656246.html
Der Professor schon wieder auf dem Weg zum Flughafen.
Sonntag, 3. November 2013
Sonntagsbraten
Seehundjäger fanden im Watt vor St. Peter Ording einen ausgewachsenen Dammhirsch. Der arme Kerl muss von der dänischen Seite gekommen sein. An der Dithmarscher Nordseeküste leben keine Dammhirsche. Wahrscheinlich hat er eine lange Strecke zurückgelegt, war entkräftet oder verwirrt, aufgebracht aus Liebeskummer. Und verirrte sich im Watt. Und ersoff.
Die Seehundjäger bargen schon Füchse, Wildschweine, Marderhunde und Rehwild im Wattenmeer. Der Dammhirsch aber mit seinem riesigen Schaufelgeweih gilt als Sensation. Der Kadaver wird derzeit im Kühlhaus der Büsumer Außenstelle der Tierärztlichen Hochschule Hannover aufbewahrt. Er soll seziert werden. Vielleicht findet man seine nicht unbeschriebene Seele und weiß dann, was ihn ins Watt getrieben hat.
Die Seehundjäger bargen schon Füchse, Wildschweine, Marderhunde und Rehwild im Wattenmeer. Der Dammhirsch aber mit seinem riesigen Schaufelgeweih gilt als Sensation. Der Kadaver wird derzeit im Kühlhaus der Büsumer Außenstelle der Tierärztlichen Hochschule Hannover aufbewahrt. Er soll seziert werden. Vielleicht findet man seine nicht unbeschriebene Seele und weiß dann, was ihn ins Watt getrieben hat.
Samstag, 2. November 2013
Der Zweite November
Allerseelen. Nun sind bereits acht Jahre vergangen, seit Beat in seinem Zürcher Büro vom Stuhl gefallen ist. Und es ist immer noch nicht zu verstehen.
Freitag, 1. November 2013
Die Erste Maronensuppe
Zum Monatsbeginn gibt es eine edle Kürbis-Maronensuppe. Doppelt soviel Kürbis wie Maronen, kochen, pürieren, verfeinert mit Sahne und einem Esslöffel Cognac. Schmeckt himmlisch!
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