... finstere Nacht! Nun ist der Mond ganz verschwunden und mein Caruso auch. Sobald die Sonne aufgegangen sein wird, werden wir uns wieder sehen.
Dienstag, 7. September 2021
Montag, 6. September 2021
einstellige ...
... Zahlen am frühen Morgen. Ich rede von den Außentemperaturen. Dicker Nebel in der Feldmark. Die ganze Welt ist plötzlich verschwunden. Unverhofft taucht ein Nachbar mit Hund auf. Sowie ein stehender Mensch. Ein Mann, neben seinem vollbeladenen Fernfahrrad. Der mit dem Smartphone in die falsche Richtung fotografiert. Muss ein Fremder sein. Die Sonne geht noch nicht ganz im Osten auf. Aber auch diesen Aufgang verschluckt der Nebel. Alles hat sein Gutes. Der Tag schreitet voran. Die Zeit schreitet voran. Die Zahlen schreiten voran. Ich habe heute bereits 5 Kilometer für's Stadtradeln gesammelt.
Sonntag, 5. September 2021
etwas wärmer ...
... zeigt sich der Sonntag. Der Kater hat fast die ganze Nacht im Haus verbracht. Beim Frühstück entdecke ich eine Schramme am rechten Ohr und eine kahle Stelle an der Stirn. Hat sich wohl wieder geprügelt und muss jetzt ausruhen. Ich fahre ans Wasser und schwimme mein Dreieck. Als ich nach Hause komme, will er fressen. Und am Abend schläft er zwei Stunden auf dem Sofa auf meinem Schoß! Schönheitsschlaf, eh er wieder aufbricht.
Samstag, 4. September 2021
endlich wieder ...
... Nordsee. Kalter Wind aus Ost und immer noch wenig Wasser. Aber immerhin mehr als knöcheltief. Ich fahre hin und zurück über Helmsand, um Kilometer zu gewinnen.
Freitag, 3. September 2021
einmal noch ...
... statt Einsingen um 9 bereits auf den Rädern Richtung Norden. Die Bahn streikt und das Fahrrad ist das sicherste Fortbewegungsmittel. Über die Eider nach Nordfriesland. Aber so weit will ich gar nicht, begleite bloß meinen Besuch ein Stück. Von Edemannswurth nach Edemannswisch. Verfahre mich hoffnungslos auf dem Rückweg - kann die Zeichen am Horizont nicht lesen. Sankt Bartholomäus (Wesselburen), qualmende Schlote (Hemmingstedt) und ein Funkturm (Heide) - das magische Dreieck. Erst als mich eine neu asphaltierte Brücke über die Autobahn verführt, werfe ich einen Blick auf die Karte. Um 11 bin ich trotzdem wieder zu Hause, im Gepäck einen Wirsing und einen Riesen-Kohlrabi. Auf den Abstecher zur Badestelle Nordermeldorf habe ich verzichtet, obwohl es Hochwasserzeit war. Aber immer noch 0,40 m Abweichung vom MHW. Die Luft ist herrlichherbstlich kühl, ich bin durchgeschwitzt und hungrig, habe weder ein Handtuch noch ein Picknick im Korb.
Donnerstag, 2. September 2021
Eescherdeich ...
... im September. Ich habe Besuch. Und wir machen einen Tagesausflug nach Friedrichskoog. Der Meldorfer Bucht entlang und zurück durch die Köge der Kaiserin Auguste-Victoria (mit C) und Sophie. Und weiter durch den Triangel zu den alten Deichen. Helser-, Trennewurther-, Barlter- bis zum Eescherdeich (mit zwei E), dem Elpersbütteler Deich mitten hinein in den Meldorfer Sommerkoog.
Mittwoch, 1. September 2021
Erster ...
September! Herbstanfang am Himmel. Nippzeit an der Meldorfer Bucht. So etwas hab ich noch nie gesehen in den Kurven des BSH (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie): zwischen einem halben und einem Dreiviertelmeter weniger auflaufendes Wasser als normal. Normal = Mittleres Hochwasser, 663 cm. Zum Deich fahre ich natürlich nicht, weil auch die Tidenzeiten unmenschlich sind. Aber ich war beim Sonnenaufgang.