Donnerstag, 19. Mai 2011
Schweinswale
Nicht nur Lachseeschwalben und Austernfischer - auch Schweinswale sind vom Aussterben bedroht. Eine Ökotoxikologin stellt fest, dass Lärm die empfindlichen Tiere gefährdet. Berufsschifffahrt, Jet-Skis, Motorbootrennen, Sprengung von Militäraltlasten sowie große Bauprojekte wie Windkraftanlagen. Rammschläge können die Hörfähigkeit eines Schweinswal beeinträchtigen. Dann kann er sich nicht mehr richtig orientieren.
Mittwoch, 18. Mai 2011
Austernfischer
Nicht nur Lachseeschwalben sind vom Aussterben bedroht. Auch Austernfischer schwinden angeblich dramatisch. In den letzten 14 Jahren soll sich ihr Bestand am Wattenmeer halbiert haben. Neueste Untersuchungen ergeben, dass die Austernfischer nicht vermehrt im Überwinterungsquartier sterben, wie man gerne annehmen wollte. Nein, sie schaffen es offenbar nicht mehr, im Brutgebiet, bei uns am Wattenmeer ihre Küken aufzuziehen.
Letztes Jahr wurden im Meldorfer Speicherkoog 30 Altvögel beringt. 27 von ihnen kehrten trotz des harten Winters in diesem Frühling zurück. Da sie alle individuell gekennzeichnet wurden, mit verschiedenen Buchstaben und verschiedenen Farben, sind sie nicht zu verwechseln und eindeutig wieder erkennbar. Letzten Sommer beobachtete eine Ornithologin im Meldorfer Speicherkoog, auf der Halbinsel Helmsand sowie auf Parkplätzen in der Umgebung 60 brütende Paare. Nur gerade zehn Jungvögel schlüpften. Und nur drei von ihnen wurden flügge.
Die Sommerhochwasser spülten zehn Nester vom Vorland. Einige Küken fielen Boden-Raubtieren zum Opfer. Füchse, Marder, Igel, Ratten gelangen neuerdings leicht auf die entwässerten Vorländer. Seit der Verbreiterung der Lorendämme gelangen Füchse sogar auf die Hallig Oland. Auf die Insel Trischen verirrte sich kürzlich sogar ein Reh. Die Vögel hingegen finden durch die Trockenlegung immer schwerer Regenwürmer. Auch die Miesmuscheln, die Hauptnahrungsquelle der Austernfischer vermehren sich infolge der Überfischung kaum noch.
Letztes Jahr wurden im Meldorfer Speicherkoog 30 Altvögel beringt. 27 von ihnen kehrten trotz des harten Winters in diesem Frühling zurück. Da sie alle individuell gekennzeichnet wurden, mit verschiedenen Buchstaben und verschiedenen Farben, sind sie nicht zu verwechseln und eindeutig wieder erkennbar. Letzten Sommer beobachtete eine Ornithologin im Meldorfer Speicherkoog, auf der Halbinsel Helmsand sowie auf Parkplätzen in der Umgebung 60 brütende Paare. Nur gerade zehn Jungvögel schlüpften. Und nur drei von ihnen wurden flügge.
Die Sommerhochwasser spülten zehn Nester vom Vorland. Einige Küken fielen Boden-Raubtieren zum Opfer. Füchse, Marder, Igel, Ratten gelangen neuerdings leicht auf die entwässerten Vorländer. Seit der Verbreiterung der Lorendämme gelangen Füchse sogar auf die Hallig Oland. Auf die Insel Trischen verirrte sich kürzlich sogar ein Reh. Die Vögel hingegen finden durch die Trockenlegung immer schwerer Regenwürmer. Auch die Miesmuscheln, die Hauptnahrungsquelle der Austernfischer vermehren sich infolge der Überfischung kaum noch.
Dienstag, 17. Mai 2011
Meine Tomaten
Es ist der einzige Ort, wo sie nicht dem gerade anhaltenden Landregen schutzlos ausgesetzt sind. An der Südwand der Terrasse. Tomaten lieben kein Wasser von oben und wollen nur unten am Stängel gegossen werden. Nun können sie unter einem winzigen Vordach wachsen. Unter der Solaranlage. Zwischen den Häusern, die einst getrennt waren durch einen Bretterzaun im Garten und eine Feuerschutzwand im Innern. Zwischen den beiden Terrassentüren. Der Professor versteht die Welt nicht mehr. Als ob der Garten nicht groß genug wäre, murmelt er und bewundert die futuristisch glänzenden Rankstäbe.
Montag, 16. Mai 2011
9. Mahnwache in Meldorf
Fukushima ist nicht vergessen - Atomausstieg sofort!
trotz Dauerregen und Sturmböen: heute 18:00-18:30
Meldorf, Südermarkt
In Fukushima werden die Arbeiten immer noch von schwerer Strahlung behindert. Gleichzeitig wurde erstmals Strontium im Boden gefunden.
Zwei Monate nach dem Beginn der Reaktorkatastophe von Fukushima machen die Aufräumarbeiten an den havarierten Reaktorblöcken langsame Fortschritte. Denn die Strahlung in und an den Reaktorgebäuden ist in manchen Abschnitten nach neuesten Messungen immer noch sehr gefährlich.
trotz Dauerregen und Sturmböen: heute 18:00-18:30
Meldorf, Südermarkt
In Fukushima werden die Arbeiten immer noch von schwerer Strahlung behindert. Gleichzeitig wurde erstmals Strontium im Boden gefunden.
Zwei Monate nach dem Beginn der Reaktorkatastophe von Fukushima machen die Aufräumarbeiten an den havarierten Reaktorblöcken langsame Fortschritte. Denn die Strahlung in und an den Reaktorgebäuden ist in manchen Abschnitten nach neuesten Messungen immer noch sehr gefährlich.
Sonntag, 15. Mai 2011
Mein Meierisli
Samstag, 14. Mai 2011
Meine Bank
Freitag, 13. Mai 2011
Vogelzählen
Es schlägt die Stunde der Gartenvögel. Der NABU ruft alle auf, an der größten Bürgerwissenschafts-Aktion teilzunehmen und ab heute bis Sonntag an einem ruhigen Ort im Garten, auf dem Balkon oder im Park eine Stunde lang von jeder Vogelart die höchste Anzahl zu notieren. Es geht nicht um exakte Ergebnisse, wie der NABU mitteilt, sondern darum, Trends zu erfassen.
Anfang Mai sind die Zugvögel zu ihren Brutgebieten zurückgekehrt und lassen sich bei der Futter- und Partnersuche sowie beim Nestbau leicht beobachten. 2010 gab es in Schleswig-Holstein einen deutlichen Rückgang bei Haussperlingen, Staren, Elstern und Zaunkönigen. Ringeltauben, Grünfinken und Feldsperlinge hingegen kamen häufiger vor.
Anfang Mai sind die Zugvögel zu ihren Brutgebieten zurückgekehrt und lassen sich bei der Futter- und Partnersuche sowie beim Nestbau leicht beobachten. 2010 gab es in Schleswig-Holstein einen deutlichen Rückgang bei Haussperlingen, Staren, Elstern und Zaunkönigen. Ringeltauben, Grünfinken und Feldsperlinge hingegen kamen häufiger vor.
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